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Und zum Abschluss

Wir sind nun erfolgreich am Ende unserer Weblogs angekommen und hatten im Laufe der Zeit viel Neues dazu lernen können. Dank der Eigeninitiative unseres Lehrers und der Lernbereitschaft und Offenheit unserer Mitschüler war dieses Projekt ein voller Erfolg.

Und zum Abschluss zeigen wir nun durch folgende Umfrage , dass uns diese Arbeit sehr gefallen hat.

Wir bedanken uns alle herzlichst für die neue Art der Bereitstellung der neuesten Lernmittel und Medien.

                                               

kommissarIm Roman „das Versprechen“ von Friedrich Dürrenmatt spielt Matthäi die Hauptrolle. Während des Romans erleben wir einen Lebenswandel Matthäis.

Matthäi ist ein ordentlicher, gut gekleideter Mensch.  Er  ist der Hauptkommissar der Züricher Kanton-Polizei. Sein Beruf ist für ihn der Mittelpunkt im Leben. Daher kommt es, dass er keine Familie hat, nur zu seiner Schwester in Dänemark hat er noch ein wenig Kontakt. Da er alleine lebt ist er im Laufe der Zeit vereinsamt. Matthäi befindet sich auf dem Höhepunkt seiner Karriere, ihm liegt sogar ein Angebot aus Jordanien vor. Da Matthäi aber nur an seine Karriere denkt und auch wenig Rücksicht auf seine Kollegen nimmt, ist er bei diesen sehr unbeliebt (Seite 14).

Matthäi ist sehr organisiert, sachlich und auf seinem Gebiet ein Genie, allerdings ist er auch unpersönlich. Außerdem hat er keinen Humor und keine gefühlvolle Seite  (Seite 14).

Als nun die die Szene am Flughafen kam, bei der er die vielen Kinder sah, ändert sich Matthäi schlagartig von seiner Persönlichkeit her.

Man kann sagen, dass er nun nicht mehr so gefühlslos ist, weil er denkt, dass er sein Versprechen nicht gehalten hat. Außerdem fürchtet er, dass der Täter sich nun auch an diesen Kindern vergreifen  könnte (S. 62-63).

Als Konsequenz das er nicht nach Jordanien flog, wurde er auch seitens seines alten Arbeitgebers nun nicht mehr beschäftigt. (S. 67-68). Zudem steigerte sich Matthäi im Laufe der Zeit immer mehr und mehr in seinen Fall, weil er es als persönliche Aufgabe sieht, den Mörder des kleinen Mädchens zu finden.

Als er nach einiger Zeit mit einem jungen Angler gesprochen hatte, kam er auf die Idee, dem Mörder eine Falle zu stellen(S.102-103). Dies ist ebenfalls ein wichtiger Zeitpunkt während der Entwicklung Matthäis.

Nun hatte er sich 2 Mitbewohnerinnen gesucht, nämlich eine kleines Mädchen und dessen Mutter. Die Folge dieser Entscheidung hatte den Anschein einer kleinen Familie. Eine Familie die Matthäi eigentlich nie hatte.AlterMann-1

Trotzdem konnte er den Täter nicht fassen und nun begann sein Ende. Er fürchtete wieder, dass er das Versprechen nicht einhalten könne.  Darum hat er sich Trost gesucht – in Form von Alkohol und Zigaretten. Durch den starken Konsum von Alkohol und Zigaretten, verliert er den Draht zur Realität, verlor sich somit immer mehr in seiner Einsamkeit und verwahrloste im Laufe der Zeit, weil er sich um nichts mehr kümmert, denn es schien ihm alles gleichgültig.

Marc und Sebastian

Zeitungsartikel

imagesAufruhr in Mägendorf

Mägendorf. Am Morgen ist die Gritli M. Opfer eines brutalen Sexualverbrechens geworden, im Anschluss wurd sie ermordet. Der Täter soll der Hausierer von G. sein. Der Vorbestrafte von G. liegt unter Verdacht, dass er  das Mädchen vergewaltigt und ermordet habe. Die Polizei hat ihn vorläufig festgenommen.

Als die Polizei mit dem hauptverdächtigten in Mägendorf auftauchte, wurde sie sofort von den Bauern gestoppt. Mit Rufen wie „Gibt Ihn heraus!“ forderten sie die Herausgabe des Hausiers. Dabei wurden sie von dem Gemeindepräsident unterstüzt. Nachdem der Staatsanwalt verzweifelt versuchte, die Menge zu beruhigen, kam ihm der Kommissar zur Hilfe. Wie durch ein Wunder konnte er mit seiner Rede die Menge beruhigen und die Bauern sogar davon überzeugen, den Fall der Polizei zu überlassen.

Nach einigen Minuten konnte die Polizei nun mit dem Verdächtigen weiterfahren.

Marc

Liebe Schwester. . .

Hallo Schwesterherz, es kommt mir vor als wäre es eine Ewigkeit her, als ich dich das letze Mal sah. Ich war gerade malein Meter und ein bisschen, aber war von Kopf bis Fuß von deiner Stärke beeindruckt. Immer als wir am Samstagmorgens mit unserem Dad zusammen zur Arbeit gegangen sind. Ich weiß noch wie wichtig die Arbeit war, die wir machten. Als wären ohne uns alle Leute aufgeschmissen. Für mich warst du die stärkste Frau der Welt, denn du tatest diese schwere Arbeit mit allem was du hattest.  Erinnerst du dich noch?

Und als du damals zu mir sagtest, dass ich auch irgendwann einmal genauso werden würde wie du? Meine Arbeit genauso gern tun werde wie du? Damals war es mein Traum so zu werden, wie du es einmal warst. Anderen Menschen helfen, und keinerlei Gegenleistung dafür zu erwarten, als sei es aus reiner Selbstverständlichkeit. Und das ich mich genauso wie du immer in die Arbeit stürzen werde später einmal, als gebe es kein Morgen mehr. Diese Vorhersage trifft eindeutig auf mich zu und es hat mich schwer beeindruckt, dass du Recht behalten hast.

Und als du mir gesagt hast, dass Geld nur Papier ist. Weißt du, ich habe mittlerweile das Mittlere Alter erreicht und endlich begriffen,  was du mir damals sagen wolltest. Vor so vielen Jahren. Jetzt verstehe ich es endlich. Es ist nicht alles, was im Leben zählt, dennoch habe ich mein Leben anders gelebt, wie du es vielleicht dir gerne vorgestellt hättest. Ich wünschte nur ich hätte mehr für dich tun können, ich wünschte ich hätte mehr Zeit gehabt, wie dem auch sei.

Der Grund warum ich mich bei dir nach so vielen Jahren melde ist der, dass ich im Moment ne schwere Zeit durchmache. Ich habe ein Versprechen abgegeben. Hab jedoch Angst es nicht halten zu können. Ich habe einer Familie versprochen, den Mörder Ihrer Tochter zu finden. Ich schwur es bei meiner Seligkeit.  Eigentlich unmöglich. Keine Spuren. Keine Anhaltspunkte. Nur forsten im dunklen Wald. Trotzdem gab ich aus Angst und Überforderung mit der Situation, mein Versprechen ab. Du kennst mich Schwesterherz. Ich halte immer meine Versprechen. Nur dieses Mal habe ich Angst, es nicht halten zu können.
Ich weiß du fragst dich gerade sicherlich warum ich das tat, aber wenn du einem Vater und einer Mutter in die Augen schauen musst, während du ihnen gerade mitteilst, dass die eigene Tochter ermordet wurde, dann tätest du bestimmt das gleiche. Diese Hilflosigkeit, die der Vater erlitten haben muss in diesem Moment. . . Diese Hilflosigkeit hatte ich auch. Somit gab ich mein Versprechen, um die Situation so erträglich wie möglich zu machen. Ich hätte auch tröstliche Worte finden können, nur ich war wie gelähmt. Ich schäme mich dafür und habe Schuldgefühle, weil ich diese Nachricht den Eltern so kalt entgegenbrachte.

Es gab in meinem Leben schon mehr als genug bewegende Momente und an den meisten Menschen zieht das Leben einfach vorüber, während sie damit beschäftigt sind, grandiose Pläne zu schmieden.
Überall, all die Jahre habe ich hier und dort Stücke meines Herzens gelassen und jetzt ist kaum noch genug davon übrig um weiter zu leben. Doch ich zwinge mich zu lächeln, denn ich weiß, dass mein Ehrgeiz mein Talent bei weitem übertrift und ich diesen Mörder finden muss. Koste es was es wolle. Und wenn ich dabei noch mehr meines Herzens verlieren muss, so tat ich am Ende doch meinen Job, genau wie du damals.

Ich vermisse dich . . .
In Liebe Matthäi.

(Serbo)

Am Abend hat Matthai ein Eintrag in sein Tagebuch geschrieben:
Mein geliebtes Tagebuch,

wie ich dir schon so oft erzählt habe ist mein Beruf als Kommissar nicht immer einfach. Doch nun stehe ich vor vielleicht meinem schwersten Fall.

Die Gritli Moser aus Mägendorf wurde vergewaltigt und dann ermordet. Aufgrund des Regens, wurden alle Spuren verwischt, das Einzige, was wir wissen, ist, dass die Tatwaffe ein Rasiermesser ist. Ich weiß auch nicht, irgendwie habe ich den Eindruck, dass ich unter Umständen diesen Fall nicht lösen kann.

Allerdings kam ja das Schwerste erst noch: Ich musste ja den Mosers von dem Tod ihrer Tochter berichten. Das Problem war, ich wusste nicht, wie ich es sagen sollte, dass war ein der unangenehmsten Momente meines Lebens. Nach kurzer Zeit, hatte Herr Moser den „Anfang“ gemacht und ich hatte nun eine bessere Möglichkeit, ihm es zu sagen. Nach einem Gespräch, ging ich, aber ich fühlte mich sehr schlecht (das tue ich immer noch). Mir tut es immer noch  sehr leid, vielleicht wäre es besser gewesen, wenn ich ein paar tröstende Worte gesagt hätte, aber mir vielen keine ein.

Nun ja, mein Gefühl sagt mir, dass wir viel Glück und Zeit brauchen, um den Fall zu lösen, wenn wir es überhaupt schaffen. Ich will gar nicht dran denken, wie viel Zeit dieser Fall in Anspruch nehmen wird.

So  mein liebes Tagebuch, ich trinke noch ein Bier zur Entspannung und dann gehe ich ins Bett. Ich werde wohl sehr viel Energie für diesen Fall brauchen…

Marc

Du willst wissen warum ich Kriminalromane kritisiere?
Mein kleiner ich werde dir sagen warum. Kriminalromane sind nichts weiter als eine Darstellung fiktiver Welten, welche mit unserer Welt nichts zu tun hat. In Kriminalromanen läuft alles aufs eine hinaus: die Aufklärung des Falls. Und dies geschieht in jedem mir bekannten Kriminalroman auch immer. Jedoch hat diese fiktive Welt mit der Realität nichts im Geringsten zu tun. Überleg doch einmal: Es gibt immer einen Detektiv, Kommissar oder wie sie sich alle nennen mögen. Einen Fall und einen Verdächtigen. Spuren sind meist kaum vorhanden und dennoch wird der Fall immer am Ende gelöst. Schau dir aber im Gegenzug doch einmal die Welt an, in der wir leben, Mord über Mord und Verbrechen, wo du nur hinschaust. Und wird auch in unserer realen Welt jeder Fall gelöst von einem Detektiv? Ganz ehrlich: NEIN! Zufälle oder nur reichlich vorhandene Spuren tragen zur Lösung des Falles bei und im Roman, wie ist es da? Ganz einfach: Der Autor hat eine genaue Vorstellung wie er seinen Roman aufbaut. Mord, Detektiv, Verdächtige und anschließend Verhöre und einer gesteht!
In Wirklichkeit? Im besten Falle monatelange Nachforschungen und eine große Portion Glück  und dann erst kommt man der Lösung des Falles unter Umständen näher.

Schau dir doch einmal die Welt an in der wir leben, immer mehr Gewalt und Verbrechen.
Turbulente Zeiten innerhalb unserer Gesellschaft. Und in Kriminalromamen ist es schon ein wahres Wunder, wenn mal ein Mord oder ein Verbrechen geschieht. Allein das Beispiel „Das Versprechen“ von Friedrich Dürrenmatt. Ein überschaubares Dorf, idyllisch, gemeinschaftlich aber gleichzeitig trist. Und unsere Welt? Jeder lebt für sich allein und macht sein Ding und tut Dinge, die er am besten für sich hält. Regeln werden so ausgelegt wie sie einem passen und in Romanen würde dies nur für Unruhe und Ablenkung sorgen. Der Spannungsbogen würde sinken.

Der Autor weiß genau, wie er seine Leser fesselt, jedoch nutzt er Mittel, welche mit der Realität kaum etwas zu tun haben.

Ich hoffe, du kannst jetzt verstehen, warum ich Kriminalromanen von Grund auf abgeneigt bin und dies auch in Zukunft so bleiben wird.

Ich muss mich nicht in eine fiktive „bessere“ Welt flüchten, in welcher alles nach einem gewissen Masterplan verläuft.
Ich hoffe, das wirst du auch einsehen, wenn du älter bist. . .

Wir sind, um ehrlich zu sein, keine Leseratten, wie man so schön sagt. Allerdings ist es auch so, dass wir gern ein Buch lesen, wenn es spannend ist.

Das erhoffen wir uns natürlich auch von diesem Buch. Aber das ist nicht alles. Das Buch soll nicht nur Spannung erzeugen, sondern einen auch zum mitdenken bringen(z. B. wer ist oder könnte der Mörder sein?). Ebenfalls ist es wichtig, dass das Buch immer wieder eine Wendung hat. Somit könnte gesichert sein, dass es nicht langweilig wird. Wenn als „Salz in der Suppe“ auch noch unvorhersehbare Dinge geschehen, bin ich überzeugt, dass das Buch gut ist und es somit auch Freude macht, es zu lesen.

In anderen Worten: Wir haben eine sehr hohe Erwartung an dieses Buch und hoffen, dass diese auch erfüllt werden 🙂

Nun seid ihr gefragt: