wie ich dir schon so oft erzählt habe ist mein Beruf als Kommissar nicht immer einfach. Doch nun stehe ich vor vielleicht meinem schwersten Fall.
Die Gritli Moser aus Mägendorf wurde vergewaltigt und dann ermordet. Aufgrund des Regens, wurden alle Spuren verwischt, das Einzige, was wir wissen, ist, dass die Tatwaffe ein Rasiermesser ist. Ich weiß auch nicht, irgendwie habe ich den Eindruck, dass ich unter Umständen diesen Fall nicht lösen kann.
Allerdings kam ja das Schwerste erst noch: Ich musste ja den Mosers von dem Tod ihrer Tochter berichten. Das Problem war, ich wusste nicht, wie ich es sagen sollte, dass war ein der unangenehmsten Momente meines Lebens. Nach kurzer Zeit, hatte Herr Moser den „Anfang“ gemacht und ich hatte nun eine bessere Möglichkeit, ihm es zu sagen. Nach einem Gespräch, ging ich, aber ich fühlte mich sehr schlecht (das tue ich immer noch). Mir tut es immer noch sehr leid, vielleicht wäre es besser gewesen, wenn ich ein paar tröstende Worte gesagt hätte, aber mir vielen keine ein.
Nun ja, mein Gefühl sagt mir, dass wir viel Glück und Zeit brauchen, um den Fall zu lösen, wenn wir es überhaupt schaffen. Ich will gar nicht dran denken, wie viel Zeit dieser Fall in Anspruch nehmen wird.
So mein liebes Tagebuch, ich trinke noch ein Bier zur Entspannung und dann gehe ich ins Bett. Ich werde wohl sehr viel Energie für diesen Fall brauchen…
Marc
Hi Marc,
ein schöner Tagebucheintrag! Nun habt ihr sogar zwei Artikel zu diesem Thema eingestellt. Super! Beteiligt euch doch auch an der Umfrage, die Denise auf ihrem Blog gestartet hat. Schönes Wochenende!